Ein Ort der Einkehr, des Gebets und der Begegnung

Mitte März wurde das neue Labyrinth auf dem Friedhof der Gemeinde eingeweiht. Nach einem Entwurf der Ukrainerin Olga Dubrava war das Labyrinth aus etwa 600 Findlingen gestaltet worden; alle Besucher*innen des Friedhofes können es als Ort der Einkehr, des Gebets und der Begegnung nutzen.


Viele der rund 600 unterschiedlich großen Steine verbergen einen Wunsch, eine Fürbitte oder einen Segensspruch unter sich – diese Texte wurden von Spender*innen beigesteuert und auf Büttenpapier festgehalten. Der große Mittelstein, zu dem der verschlungene Weg durch das Labyrinth führt, symbolisiert Christus – er steht im Mittelpunkt. Labyrinthe sind in europäischen Kirchen seit dem 13. Jahrhundert bekannt. Anders als bei einem Irrgarten führt in einem Labyrinth nur ein einziger, verschlungener Weg zur Mitte und wieder hinaus. Dieser vorgezeichnete Weg soll bei der inneren Einkehr unterstützen. Auch eine Bank direkt am Labyrinth lädt zum Ausruhen oder zum Gespräch ein. Durch zahlreiche Spenden von Gemeindemitgliedern und anderen

Unterstützer*innen war der Bau des Labyrinths auf dem Isernhagener

Friedhof möglich geworden.